Meine Bücher des Jahres

Zum Ende des Jahres 2017 möchte ich auf ein paar Bücher hinweisen, die mir persönlich gut gefallen haben.

Dabei geht es nur um Bücher die ich in diesem Jahr gelesen habe. Es können also auch ältere Schinken dabei sein.

   Entfesselter Tod – Marcus Johanus

Den Werdegang des Autoren konnte amn schon lange mitverfolgen. Er betreibt mit seinem Freund Axel Hollmann den Podcast Schreibdilettanten, der anderen Schriftstellern helfen soll. (Auch mir!)

Das Marcu Johanus kein Schreibdilettant ist, merkt man seinem Buch sofort an. Der Aufbau der Szenen, die Wendungen (auch wenn nicht immer logisch) und besonders die Spannung sind allesamt außergewöhnlich gut.

Ich will hier keine Rezension schreiben – davon gibt es genügend. Auch scheinen viele davon meiner Meinung zu sein.

Für mich einer des besten Thriller aus Deutschland, die ich seit langem gelesen habe.

Blackbirds – Chuck Wendig

Chuck Wendig ist für seine scharfe Zunge und seine durchaus ungewöhnlichen Charaktere einigermaßen bekannt. Ich hatte nach einer deutschen Übersetzung seiner Miriam Black-Reihe gesucht. Leider hat der Bastei-Lübbe nur den ersten Teil übersetzt. Sicher schreckt der Stil viele ab.

Dennoch ist es – auch dank der guten Übersetzung von Axel Franken – ein gutes und empfehlenswertes Buch. Allerdings sollte man keinen weichgespülten Mainstream-Roman erwarten. Chuck Wendig haut ziemlich rein.

Die Hauptfigur – Miriam – Black – sieht den Tod von Menschen, die sie berührt. Was sich nach einer tollen Idee anhört, benötigt allerdings eine ebenso gute Story. Hier zeigt sich die Erfahrung (Comics, Romane, Drehbücher) von Chuck Wendig!

Der große Zoo von China – Matthew Reilly

Ich liebe die Romane von Matthew Reilly! Ich liebe es, wie er einen ganzen Roman in ein einziges Action-Paket verwandelt. Ständig passieren die unglaublichsten Sachen und er lässt dem Leser wenig Zeit um über die Geschichte nachzudenken.

Der große Zoo von China versucht eine Geschichte aufzuziehen, die man bereits mit Jurassic Park bereits genau kennt. Das ist das eigentliche Problem der Geschichte und nimmt dem ganzen ein wenig den Reiz.

Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Daher gehört es zu den Romanen des Jahres.

Das letzte Buch ist kein Roman, sondern ein Fachbuch:

Story Turbo: Der Praxis-Ratgeber mit System von L.C. Frey

Ich kann es nicht lassen und lese immer wieder Ratgeber, die sich gerade Anbieten. Das ich einen ganzen Stapel an Büchern über das Schreiben selber habe, versteht sich wohl.

Ist dieser Story-Ratgeber nicht wieder nur eine weitere starre Anleitung um ein Buch zu schreiben?

Genau, das ist es nicht. Die klare Absage an die ständig zu findenden Ratgeber um Chraktere zu entwickeln und ebenso auf eine vorgegeben Struktur zu verzichten machen dieses Buch anders.

Ob man seinen Zeitplan einhält (was ich weder könnte, noch wollte) oder sich nur ein paar Ideen merkt, die einem beim eigenen Schreiben weiterbringen (was ich wiederum gerne tue), L.C.Frey lässt einem die Entscheidung.

So, das waren nun meine Bücher des Jahres 2017.

Habt ihr eigene Vorschläge? Was sollte ich nächstes Jahr lesen?

Eure Tassina

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